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Kleidung für jedes Wetter

Bei Woolpower in Östersund haben wir jede Menge Erfahrung mit sehr kalten Wintern. Dadurch wir wissen, wie man sich anziehen muss, damit man nicht friert. Wir freuen uns, dass wir unsere Kenntnisse darüber weitergeben können, wie der Körper funktioniert und wie Sie sich am besten warm halten können.

27 Grad sind perfekt

Der Mensch ist ein tropischer Säuger, der sich über Jahrtausende darauf eingestellt hat, ohne Kleidung bei einer Temperatur von 27 Grad zu leben. Denn dann funktioniert der Wärmehaushalt des Menschen optimal und der Körper hat eine konstante Temperatur von 37 °C.

Damit unser Körper funktionieren kann, muss er Energie in Form von Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen. Nur so kann das Herz schlagen und Muskeln und Gehirn arbeiten. Der größte Teil der aufgenommenen Energie, etwa 70 Prozent, wird dafür benötigt, die Körperinnentemperatur aufrecht zu erhalten.

Die Körperwärme entsteht durch die Verbrennung von Nährstoffen wie Fett, Kohlenhydraten und Proteinen. Die Wärmeproduktion erfolgt vor allem in den Muskelgeweben und steigt, je mehr und je intensiver Muskeln arbeiten. Bei einem Aufenthalt in kalter Umgebung müssen wir den Körper beim Aufrechterhalten des Wärmehaushalts unterstützen. Wir müssen ihm zusätzliche Energie zuführen, indem wir mehr essen und trinken. Und wir müssen in Bewegung bleiben und uns entsprechend kleiden, um nicht zu frieren.

Wenn der Körper kalt wird

Wird der Körper kalt, beginnt er zu zittern. Mit diesen unfreiwilligen Muskelbewegungen versucht er, Wärme zu erzeugen. Durch Zittern kann der Körper seine Wärmeproduktion um das Vier- bis Fünffache erhöhen. Kühlt der Körper aus, wird zudem der Blutfluss zu Händen und Füßen verringert, um vorrangig Herz, Gehirn und andere lebenswichtige Organe mit Wärme zu versorgen. Daher friert man oft zuerst an Händen und Füßen, auch wenn der Körper ansonsten warm ist.

Schweiß kühlt

Schwitzen ist eine normale Reaktion, wenn der Körper zu warm wird und die Haut gekühlt werden muss. Die Abkühlung der Haut erfolgt durch die Verdunstung von Feuchtigkeit in Form von Schweiß. Bei warmem Wetter ist dies perfekt. Ist es aber kalt und man trägt viele Kleidungsstücke übereinander, kann unkontrolliertes Schwitzen verheerende Folgen haben.

Über die Haut verdunstet am Tag ca. 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit. Bei intensiver, körperlicher Arbeit können es sogar mehrere Liter pro Stunde sein. Da ist es gut zu wissen, dass Woolpower-Funktionswäsche warm hält, auch wenn sie feucht wird. Und sie riecht auch nicht unangenehm, wenn man geschwitzt hat.

Kleidung wärmt nicht

Unsere Kleidung speichert die Körperwärme, die wir erzeugen. Sie sollten sich daher ganz genau überlegen, wie Sie sich anziehen. Kleine Details können einen großen Unterschied machen, wenn es draußen bitterkalt ist und der Körper auf Sparflamme läuft.

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Das Mehrschichtenprinzip von Woolpower

Unsere Produkte unterstützen dabei, die eigene Körperwärme zu speichern und überflüssige Feuchtigkeit abzuleiten.

Eine effektive Methode, sich in kaltem Klima richtig zu kleiden, ist das Mehrschichtenprinzip. Es bietet flexiblen und einfachen Schutz gegen Kälte, Wind und Nässe. Gleichzeitig kann Schweiß abtransportiert werden. Und wenn einem doch zu warm werden sollte, hat man immer noch die Möglichkeit, eine Kleidungschicht auszuziehen.

Mit dem Produktsortiment von Woolpower können Sie verschiedene Kleidungsstücke beliebig kombinieren, je nachdem, welche Art von Aktivität Sie planen. Denken Sie daran, die Woolpower Funktionsunterwäsche direkt auf der Haut zu tragen, um die eigene Körperwärme zu isolieren. Wenn Sie ein Kleidungsstück aus Baumwolle darunter tragen, wird der Effekt deutlich reduziert und Sie frieren eher. Das Mehrschichtenprinzip besteht aus vier Schichten. Unten sehen Sie einen Vorschlag, wie Sie sich kleiden können, um den Körper richtig warm zu halten.

Basisschicht

Direkt am Körper benötigen Sie wärmespeichernde und feuchtigkeitsableitende Unterwäsche. Es ist wichtig, die Feuchtigkeit des Körpers weg von der Haut zu leiten, da die Wärmeleitfähigkeit von Wasser 25-mal höher ist als die von Luft. Eine Basisschicht aus Synthetikfasern oder Wolle eignet sich besser als eine aus Baumwolle, da diese Feuchtigkeit nicht ableitet und nur schlecht trocknet.

Woolpower LITE verfügt über alle erforderlichen Eigenschaften, die es benötigt, um den Körper warm zu halten. Die LITE-Serie kann bei wärmeren Temperaturen alleine oder bei Kälte als Basisschicht unter unseren dickeren Schichten getragen werden. Ullfrotté Original 200 ist eine etwas wärmere Funktionswäsche, die direkt auf der Haut getragen werden kann. Sie hat dieselbe Funktionalität wie Woolpower LITE, eignet sich aber besser für kältere Temperaturen.

Zweite Schicht

Eine mittlere Bekleidungsschicht, die zusätzliche Isolierung bietet und die Körperwärme isoliert. Wenn es draußen kalt oder die Aktivität gering ist, wird eine dickere Schicht benötigt. Das Ziel ist, eine Luftschicht zu erzeugen, die isoliert. Denn: Je mehr Luft in der Kleidung ist, desto besser ist die Isolierung. Dickere Woolpower-Bekleidung für die mittlere Schicht besteht aus Ullfrotté Original 400-600. Es hängt von der Temperatur und dem Aktivitätsgrad ab, wie dick die mittlere Schicht sein sollte.

Dritte Schicht

Eine wind- und wasserabweisende Außenhaut, die gegen das Auskühlen schützt und die Wärme aufrechterhält, die zwischen den Schichten erzeugt wird. Moderne Soft- oder Hardshellbekleidung lässt eine kleine Menge an Feuchtigkeit durch das Material nach außen. Bei anstrengenden Aktivitäten sollte die Bekleidung am Hals, den Bündchen oder an anderen Öffnungen eine Belüftung ermöglichen.

Und vielleicht eine vierte Schicht

Eine zusätzliche Schicht, die während einer längeren Pause, wenn beispielsweise das Lager aufgeschlagen wird, übergezogen werden kann. Wählen Sie eine isolierende, winddichte Bekleidung mit Daunen- oder Synthetikfüllung, die Sie leicht über die dritte (Shell-) Schicht drüber ziehen können. Halten Sie sie griffbereit, damit die so wichtigen Pausen nicht zu einem Zitterabenteuer werden.

So halten Sie Ihre Füße warm

Wir wissen alle, wie es sich anfühlt, wenn man kalte Füße hat. Wir versuchen auf und ab zu hüpfen, wackeln wie verrückt mit den Zehen oder reiben die Füße aneinander. Aber nichts davon funktioniert. Hier sind 12 Tipps, wie Sie Ihre Füße angenehm warm und trocken halten.

Setzen Sie eine Mütze auf

Um die Füße warm zu halten, müssen Sie den ganzen Körper mit einbeziehen. Kühlt der Körper aus, so wird der Blutfluss zu Händen und Füßen verringert, um vorrangig Herz, Gehirn und andere lebenswichtige Organe mit Wärme zu versorgen. Daher merkt man zunächst, wie die Hände und Füße kalt werden, auch wenn sich der Rest des Körpers warm anfühlt. Und ein Kopf ohne Kopfbedeckung ist wie ein Schornstein. Große Mengen an Körperwärme entweichen über ihn.

Transport

Oft liegt das Problem mit den kalten Füßen auch an einer schlechten Belüftung. Wenn zu viel Feuchtigkeit entsteht, absorbiert die Wolle sie, um sie anschließend durch das Material zu transportieren, bis ein Gleichgewicht zwischen beiden Seiten hergestellt ist. Socken mit zu hohem Baumwollanteil verhindern, dass der Schweiß verdampfen kann. Dadurch werden die Füße feucht und kalt.

Halten Sie die Füße trocken

Um Frieren zu verhindern, sollten die Füße unbedingt trocken gehalten werden. Sie geben bei leichter Aktivität 3 ml Feuchtigkeit pro Stunde ab, bei anstrengenderen Tätigkeiten sind es sogar zwischen 15-30 ml. Verwenden Sie daher feuchtigkeitsableitendes Material, das beispielsweise bei unseren Wollsocken verarbeitet wird. Wolle nimmt in ihren Fasern bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf, ohne sich klamm anzufühlen. Sie gibt sogar die sogenannte Absorptionswärme ab, wenn sie feucht ist.

Ruhen Sie die Füße aus

Ziehen Sie die Schuhe aus, wenn Sie Pause machen, damit die Feuchtigkeit aus dem Schuh verdunsten kann. Es ist auch schön, einfach mal die Füße zu entspannen, wenn man den Tag über viel gelaufen ist. Essen und trinken Sie, um den Körper warm zu halten.

Trocknen Sie Ihre Socken

Nutzen Sie Ihre Körperwärme, um feuchte Socken aufzuwärmen und zu trocknen. Stecken Sie sie in den Hosenbund, wenn Sie umherlaufen. Ihre Körperwärme wird dabei helfen, dass die Socken wieder trocknen. Ein weiterer Tipp: Feuchte Socken über eine warme Wasserflasche ziehen. Perfekt, um den Schlafsack abends aufzuwärmen!

Weg vom Boden

Eine kalte Oberfläche kann einen Großteil der Fußwärme absorbieren. Daher ist es ganz wichtig, Ihre Füße so weit wie möglich von einem kalten Boden wegzubekommen. Tragen Sie nach Möglichkeit isolierende Einlegesohlen in Ihren Schuhen, am besten Filzeinlegesohlen von Woolpower. Stellen Sie sich auf ein Sitzpolster, ein Stück Styropor oder auf ein paar Zweige, damit die Wärme nicht von der kalten Fläche absorbiert wird.

Pflege für Ihre Füße

Es ist wichtig, sich gut um die Füße zu kümmern. Saubere und trockene Füße helfen dabei, den Blutfluss aufrechtzuerhalten und die Kälte besser zu ertragen. Außerdem bekommen Sie nicht so schnell Blasen. Verwenden Sie keine Cremes auf Wasserbasis für Ihre Füße, da das Wasser in der Creme bei kalten Temperaturen frieren und Frostbeulen verursachen kann.

Viel Platz

Wenn der Blutfluss zu den Füßen aus irgendeinem Grund verhindert wird, kühlen sie schneller ab. Achten Sie also darauf, dass Ihre Schuhe groß genug sind und die Blutzirkulation nicht behindert wird.

Zwei Paar Socken

Das Schichtenprinzip funktioniert auch für Füße, Hände und Kopf. Nehmen Sie eine gut sitzende, dünnere Socke für die erste Schicht und ziehen Sie eine dickere Socke darüber, eine, die Feuchtigkeit vom Fuß aufnehmen kann und die maximale Menge an Luft bindet. So vermeiden Sie auch Blasen an den Füßen, da die Reibung zwischen den Socken und nicht an der Haut stattfindet.

Wechseln Sie die Socken

Wechseln Sie die Socken, kurz bevor Sie aus dem Haus gehen, damit sie nicht von der Wärme drinnen zu feucht werden. Tipp: Wechseln Sie die Socken mehrmals am Tag und ziehen Sie am besten zwei Paar Socken abwechselnd an.

Essen und Trinken

Der Körper braucht Energie, um im Gleichgewicht zu bleiben. Vergessen Sie also nicht, zu essen und zu trinken. Es ist nicht in erster Linie ein warmes Getränk, das man zum Warmhalten braucht, eher energiereiches Essen und energiereiche Getränke.

Bewegen Sie die Zehen

Wenn Sie die Zehen und die Füße bewegen, stimulieren Sie den Blutfluss, erhöhen die Temperatur und reduzieren das Risiko lokaler Frostbeulen.