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Die Merinoschafe von Woolpower

Woolpowers Produktionsprozess beginnt mit den Merinoschafen im argentinischen Teil Patagoniens und in Uruguay. Dank eines ständigen Dialogs mit unseren Garnlieferanten und durch persönliche Besuche wissen wir, dass die Merinoschafe auf saftigem Weideland grasen und einwandfrei behandelt werden. Wir kaufen unsere Rohstoffe grundsätzlich direkt vom Hersteller.

Woolpowers Merinoschafe

Wenn Sie ein Kleidungsstück von Woolpower tragen, wissen Sie, wo die Merinoschafe leben und weiden.

Woolpower verwendet ausschließlich Mulesing-freie Wolle

Wir achten sehr darauf, wo die Merinowolle herkommt und wollen absolut sicher gehen, dass die Schafe, die unsere Wolle produzieren, gut behandelt werden. In Australien gibt es ein vielschichtiges Problem mit Mulesing, einem Verfahren, das angewandt wird, um den Befall von Fliegenmaden zu verhindern. Da die Schafzüchter in Australien keine Mulesing-freie Merinowolle garantieren können, haben wir uns entschieden, unsere Wolle aus Patagonien und Uruguay zu beziehen, wo die entsprechende Fliegenart nicht existiert. Wir haben seit 2008 keine Wolle mehr aus Australien bestellt und können daher einen ethischen Umgang mit Tieren garantieren. Da wir unsere Produktion hier in Schweden haben, konnten wir auf das Problem schnell reagieren.

Damit Sie sich von innen heraus warm fühlen, setzt Woolpower hohe Standards bezüglich Qualität, Umwelt und ethischer Verantwortung. Wenn der Tag kommt, an dem das Fliegenproblem auf sanftere Weise gelöst werden kann, werden wir wieder über eine Zusammenarbeit mit den Scharfzüchtern aus Australien nachdenken.

Wir suchen stets neue Wege, so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich zu handeln. Wir wissen heute noch nicht alles und haben auch keine Antwort auf jede Frage. Aber wir arbeiten daran – wir können stets noch besser werden. Melden Sie sich gern bei uns, wenn Sie Fragen oder Verbesserungsvorschläge haben.

Groß wie ein Ochse

Schafe gibt es in Europa und Asien seit 2,5 Millionen Jahren. Vor der Eiszeit hatten sie noch die Größe eines Ochsen. 9.000 v. Chr. wurde das Schaf in Südostasien gezähmt – als erstes Haustier, das den Menschen nährte und kleidete. Seit 10.000 Jahren wird Wolle für Bekleidung verwendet.

Woolpower Bill

Der hübsche Merino-Schafbock Bill ist seit vielen Jahren das Maskottchen von Woolpower. Bill und die anderen Schafe werden jedes Jahr zwischen September und November geschoren. Ihre Wolle wächst ständig nach, sodass sie froh sind, wenn sie die Wolle mal loswerden. Um eine Jacke herzustellen, benötigen wir ungefähr eine Ladung Wolle von der Schur eines Schafes.

200 Rassen

Heute gibt es etwa eine Milliarde Schafe auf der ganzen Welt, aufgeteilt in mehr als 200 Rassen. Die größten Anbaugebiete sind Australien, Neuseeland und Südamerika, die häufigsten Rassen Lincoln und Merino. Merino-Schafe geben eine extrem feine und lockige Wolle.

Geschichtlicher Rückblick

Merino-Schafe besitzen ihren Ursprung in Nordafrika und kamen vermutlich in den späten 1100er Jahren nach Spanien. Der Handel mit der weichen, feinen Wolle war bedeutsam für Spanien. Spanien beherrschte den Wollmarkt seit Jahrhunderten und verbot über lange Zeit den Export von Merinoschafen.